Der Dokumentarfilm der Deutschen Welle „Reclaiming History – Kolonialismus und der Völkermord in Ruanda“ des deutsch-ruandischen Regieteams Matthias Frickel und Samuel Ishimwe beleuchtet Ursachen und Mechanismen des
„letzten“ Völkermords im 20. Jahrhundert – dem an den Tutsi 1994 in Ruanda. Der Film stellt zum ersten Mal die Frage, welche Rolle der deutsche und belgische Kolonialismus für den Genozid gespielt hat.
In der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen wir den „ersten“ Völkermord des Jahrhunderts an den Ovaherero und Nama im heutigen Namibia, den die Deutsche Kolonialmacht zwischen 1904 und 1908 begangen hat, in den Blick
und diskutieren mit ExpertInnen die Verstrickungen, das Verhalten sowie die daraus resultierende Verantwortung Deutschlands. Regisseur Matthias Frickel von der Deutschen Welle hat seine Teilnahme zugesagt.
(Documentary exploring the Rwandan genocide and the role of German and Belgian colonialism, followed by a discussion on Germany’s responsibility for the Herero and Nama genocide in Namibia.)
Veranstalter (organizer): KASA (WÖK) und Ibuka Deutschland in Kooperation mit der DW
Eintritt (entrance fee): 9 Euro regulär / 6,50 Euro ermäßigt / 5 Euro für Mitglieder des Medienforums (9 euros regular / 6.50 euros reduced / 5 euros for Medienforum members)
Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required)
Sprache (language): Deutsch (German)
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" 2026 statt.